Meldung:

  • 04. Mai 2017

Angehende Feuerwehrleute in Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein erhalten mehr Geld


Das nordrhein-westfälische Ministerium für Inneres und Kommunales hat Ende April per Erlass den Anwärtersonderzuschlag für die Feuerwehren freigegeben. Dadurch erhalten Anwärterinnen und Anwärter im mittleren Dienst der Berufsfeuerwehren in Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein rückwirkend zum 1. April 2017 einen monatlichen Zuschlag von rund 1050 Euro zum Grundgehalt. Das ist ein Plus von 90 Prozent. Hintergrund der Maßnahme ist ein erheblicher Mangel an qualifizierten Bewerbern. „Die Feuerwehr ist eine wichtige Institution im Bereich der öffentlichen Sicherheit und auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen. Hier präsentiert sich die SPD als verlässlicher Partner für die Feuerwehr und schafft zusätzliche Anreize für Interessenten. Wir sorgen dafür, dass auch Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger ein ordentliches Einkommen haben“, betont der Landtagsabgeordnete Jens Geyer.

Hintergrund:

Der Landtag hatte Anfang April ein Gesetz verabschiedet, wonach die Anwärterinnen und Anwärter der Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt (früherer mittlerer Dienst) rückwirkend ab dem 1. April 2017 jeden Monat einen Anwärtersonderzuschlag in Höhe von 90 Prozent des Anwärtergrundbetrags erhalten, wenn ein erheblicher Bewerbermangel vorliegt. Die kommunalen Spitzenverbände wurden dazu angehört und haben heute bestätigt, dass ein Mangel an qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern tatsächlich vorliegt.
Das Ministerium für Inneres und Kommunales hat umgehend die Kommunen per Erlass darüber informiert – damit steht der Bewerbermangel fest und die Anwärtersonderzuschläge können ausgezahlt werden. Den Sonderzuschlag erhalten alle Berufsfeuerwehrleute, die sich in der Ausbildung befinden und vorher eine für den Feuerwehrberuf geeignete abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung absolviert haben.